Pre-Photokina 2008: Canon EOS 5D Mark II
18. September 2008
August 2005 definierte Canon eine neue DSLR Kategorie (Canon’s Worte), die EOS 5D. Alle Vorgängermodelle mit einem Vollformat Sensor hatten einen integrierten Hochformatgriff, nicht aber die EOS 5D. Wie sich zeigte wurde das sehr Populär, weil wenn du mit deinen Canon-Objektiven auf eine Vollformat DSLR-Kamera umsteigen wolltest aber den Hochformatgriff nicht wolltest, blieb dir eben nicht viel übrig.
Also hier ist sie, die Canon 5D Mark II. Das neue Model macht einen ziemlichen Sprung in sachen Performance und Auflösung: 21 Megapixel, 1080p Video, 3” LCD VGA, Live View, höhere Kapazität der Batterie. In andern Wort, sie Zielt direkt ihre beiden Konkurrenten an, in sachen Auflösung die Nikon D700 und bei den Funktion die Sony Alpha 900.
Die Funktionen im Detail:
- 21 megapixel CMOS Sensor (vergleichbar mit dem Sensor der Canon EOS 1D Mark III)
- Sensor für Staub Reduzierung von Vibrationen der Filter
- ISO 100 - 6400 calibrated range, ISO 50 - 25600 expansion (1Ds Mark III & 5D max ISO 3200)
- Auto ISO (100 - 3200) in allen Modi, auch Manuell
- 3.9 Bilder pro Sekunde
- DIGIC 4 processor, neue Menüs / Bedienung wie bei der EOS 50D
- Bildprozessor-Funktionen:
- Highlight tone priority
- Auto lighting optimizer (4 levels)
- High ISO noise reduction (4 levels)
- Lens peripheral illumination correction (vignetting correction)
- RAW und SRAW1 (10 MP) / SRAW2 (5 MP)
- RAW / JPEG selection made separately
- Permanente Anzeige der ISO-Norm auf beiden, oberes Dipsplay und Sucher
- AF microadjustment (bis zu 20 Linsen einzeln)
- Drei benutzerdefinierte Modi auf Befehl, Zifferblatt, Creative, Auto-Modus
- Image-Copyright-Metadata Unterstützung
- 98% Abdeckung des Sucher (0.71x magnification)
- 3.0″ 920,000 Punkte LCD Monitor mit ‘Clear View’ , 170° Sichtwinkel
- Automatischer Helligkeits Einstellung beim LCD-Display
- Live View mit 3 Punkt Autofokus (mit Gesichtserkennung)
- No mirror-flip for exposures in Live View if contrast detect AF selected
- Filme aufnehmen im Live View (1080p H.264 bis zu 12 Minuten, VGA H.264 bis zu 24 mins pro Clip)
- Zwei Modi im Live View - Silent Shotting
- Neue “jump” Option in anzeige Modus
- HDMI und Standart composite (AV) video out
- Volle Audio unterstützung: eingebautes Mikrophon, audio-out über AV (also nicht HDMI)
- IrPort (unterstützt Remote-Auslöser RC1 / RC5 controllers)
- UDMA CompactFlash unterstützt
- Neuer 1800 mAh Batterie mit überarbeiteten Batterieinforamtionen
- Neu: WFT-E4 WiFi / LAN / USB Hochformatgriff
- Wasser Resistent: 10 mm Regen in 3 Minuten
24,6 Megapixel Vollformat: Sony Alpha 900
11. September 2008

Sony gibt in Sachen neue Kameramodelle richtig Gas. Mit der vollformatigen Alpha 900 unterstreicht Sony seine Ambitionen im digitalen SLR-Markt. Neben Canon und Nikon ist Sony der dritte Anbieter, der sein digitales SLR-Sortiment um eine Vollformat SLR erweitert. Das Herzstück der neuen Alpha 900 ist ein 24,6 Megapixel VExmor CMOS-Sensor sein wird. Dieser wird mit einem Dual BIONZ Sensor für Bildverarbeitung und die Bildqualität verantwortlich sein. Trotz der großen Datenmengen schafft die Alpha 900 laut Herstellerangaben fünf Bilder pro Sekunde. Die Motiverfassung erledigt ein Präzisions-Autofokus mit 9 AF Punkten inklusive eines zentralem Doppelkreuzes und zehn weiterer Hilfssensoren.
Die Mikro AF Feineinstellung speichert bis zu 30 Objektive. Die in das Gehäuse integrierte SteadyShot-Bildstabilisierung minimiert die Verwacklungsgefahr. Wie es sich für eine Profikamera gehört, ist das Magnesiumgehäuse der A900 gegen Spritzwasser und Staub abgedichtet. Der Pentaprismensucher deckt 100 Prozent des Bildfeldes ab. Die Bilder können auf dem Drei-Zoll Display, welches auch eine Vorschau für optimale Bildergebnisse bietet, betrachtet und auf Memory Stick beziehungsweise CF-Karten gespeichert werden. Als optionales Zubehör ist ein Hochformatgriff geplant. Die unverbindliche Preisempfehlung gibt Sony mit 2.800 Euro an. Auf der photokina will Sony das neue Flaggschiff der breiten Öffentlichkeit präsentieren.

Nikon präsentiert das neue Objektiv AF-S DX NIKKOR 18–105 mm 1:3,5–5,6G ED VR
29. August 2008
Nikon stellt heute das neue Objektiv AF-S DX NIKKOR 18–105 mm 1:3,5–5,6G ED VR vor. Dieses hochleistungsfähige und dabei kostengünstige neue NIKKOR-Objektiv deckt einen Brennweitenbereich von 18 bis 105 mm ab, dies entspricht einer Brennweite von 27 bis 157,5 mm bei Kleinbild. Es wurde speziell als Partner der D90 entwickelt und bietet eine enorme Flexibilität in der Auswahl des Bildausschnitts.
Technische Daten
Brennweite: 18 bis 105 mm
Lichtstärke: 1:3,5 bis 1:5,6
Optischer Aufbau: 15 Linsen in 11 Gruppen (davon eine Linse aus ED-Glas und eine asphärische Hybridlinse)
Bildwinkel: 76° bis 15°20’ (DX-Format)
Naheinstellgrenze: 0,45 m
Max. Abbildungsmaßstab: 1:5
Anzahl der Blendenlamellen: 7 (abgerundet)
Scharfeinstellung: Autofokus mit integriertem Silent-Wave-Motor; manuelle Scharfeinstellung
Filterdurchmesser: 67 mm
Durchmesser x Länge: ca. 76 x 89 mm
Gewicht: ca. 450 g
Nikon D90 – die erste D-SLR der Mittelklasse mit Movie-Funktion
29. August 2008

Nikon präsentiert heute mit der Nikon D90 ein neues Highlight im Segment digitaler Spiegelreflexkameras der Mittelklasse. Die D90 wartet mit einer echten Innovation auf: Sie ist die weltweit erste digitale Spiegelreflexkamera der Mittelklasse mit Filmsequenzfunktion (D-Movie) in HD-Auflösung und eröffnet damit erstmals die Möglichkeit des kreativen Filmens mit einer D-SLR - und das in herausragender Bildqualität. Zudem verfügt die D90 über innovative, leistungsstarke Funktionen, die sie von der D300, dem Nikon-DX-Spitzenmodell der aktuellen Generation, übernommen hat und eröffnet damit sowohl erfahrenen Hobbyfotografen als auch Anfängern ganz neue Möglichkeiten. Der neu entwickelte CMOS-Bildsensor im DX-Format mit einer effektiven Auflösung von 12,3 Megapixel und das Bildverarbeitungssystem EXPEED von Nikon sind Garanten für die erstklassige Bildqualität der D90. Erweiterte Funktionen wie Live-View, Motiverkennung, Aktives D-Lighting, Picture Control und ein Empfindlichkeitsbereich von ISO 200 bis 3.200 (erweiterbar auf ISO 100 bis ISO 6.400) erlauben in nahezu jeder Umgebung kreatives Fotografieren. Damit all diese Funktionen auch einfach und komfortabel zu bedienen sind, wurden sie in einem ergonomisch geformten Gehäuse mit intuitiv angeordneten Bedienelementen untergebracht.
Highlights:
- Movie-Funktion in HD-Qualität
- HDMI-Ausgang
- CMOS-Sensor mit 12,3 Megapixel
im DX-Format
- integriertes Sensorreinigungssystem
- EXPEED-Bildprozessor
- bis zu 4,5 Bilder/sec.
- Live-View mit Gesichtserkennung
- 3-Zoll-LCD-Monitor
- Aktives D-Lighting
Kingston Technology - Elite Pro SDHC-Familie um 32GB
18. August 2008
Kingston Technology kündigt die 32GB Elite Pro SDHC Flash-Speicherkarte für den Einsatz mit aktuellen digitalen Video-Camcordern und Digitalkameras, sowie anderen hochauflösenden Endgeräten an. Die neue SDHC Speicherkarte mit einer Kapazität von 32GB ist die größte in ihrer Reihe und ergänzt die Kingston Elite Pro SDHC-Karten mit Speicherkapazitäten von 4GB, 8GB und 16GB. Der empfohlene Endkundenpreis beträgt 206 Euro (inkl. 19% Mwst.)
Die 32GB Karte von Kingston ist ideal geeignet, um die wachsende Anzahl hochauflösender Aufnahmegeräte zu unterstützen, da die Karte tausende Fotos und viele Stunden HD-Videos speichern kann. Beispielswiese kann die Karte über 6.000 Fotos (aufgenommen mit einer 10 MP Kamera) und über acht Stunden Video speichern (bei 6Mbps HD Extended Aufnahme). Alle Secure Digital Karten von Kingston Technology sind zu 100 Prozent getestet. Kingston bietet eine Garantie von 10 Jahren sowie Kingstons 24 x 7 technischen Support.
Features und Spezifikationen
· Compliant: Entspricht SD Association Specification, Version 2.00
· Sicher: Integrierter Schreibschutz-Schalter, der versehentlichen Daten-Verlust verhindert
· Kompatibel: mit SDHC fähigen Geräten; nicht kompatibel mit Standard SDfähigen Geräten/Reaer
· File-Format: FAT 32
· Zuverlässig: 10 Jahre Garantie
· Einfach: Plug & Play
· Kapazitäten**: 4GB, 8GB, 16GB, 32GB
· Abmessungen: 24mm x 32 mm x 2.1mm
· Speed Class Rating: Class 4: 4MB/Sek. garantierte minimale Datentransfer-Rate
· Betriebstemperatur: -25° C bis 85° C
· Lagertemperatur: -40°C bis 85°C
· Spannung: 3.3V
Epson Photoviewer P6000 und P7000
18. August 2008
Ausgestattet mit einem 4 Zoll großen “Epson Photo Fine Premia”-LC-Display (VGA-Auflösung 640 × 480, in Digitalkamera-Rechnungsweise 921.000 Pixel) erreichen die neuen Epson Photoviewer einen größeren Farbraum und eine für Bildprofis unerlässliche Farbtreue: Das Display deckt 94 Prozent des Adobe-RGB-Farbraums ab. In Verbindung mit Adobe Photoshop kann man die Geräte sogar als USB-Wide-Colour-Gamut-Monitor für die Bild- oder Nachbearbeitung nutzen.
Gegenüber den bisherigen Modellen P3000 und P5000 hat Epson auch die Ergonomie verbessert, unter anderem mit einem neu gestalteten Scrollrad, außerdem bietet der P7000 nun 160 GByte Speicherplatz (80 GByte beim P6000). Bilder im RAW-Format können schnell vorbereitet und über PictBridge ausgedruckt werden. Neue Software-Funktionen ermöglichen es, Bilder zu beschneiden und mit Wasserzeichen zu versehen – wichtig beim Thema Copyright. Beide Modelle sind kompatibel zu einem großen Spektrum an Speicherkarten, darunter CF- und SD-HC-Karten. Über den USB-Anschluss können außerdem alle marktüblichen Digitalkameras und Kartenleser direkt mit den Photoviewern verbunden werden. Die Geräte unterstützen JPEG- und die gängigen RAW-Bildformate von allen großen Kameraherstellern, der Support für zukünftige Kameramodelle kann nachgerüstet werden.
Der P6000 soll zur Markteinführung im September 599 Euro kosten, beim 749 Euro teuren P7000 ist zusätzlich ein Ladegerät für zwei Akkus, ein Autoladegerät und eine Gurttasche im Lieferumfang enthalten.
Postershop eröffnet
12. August 2008
Für alle Interessenten habe ich jetzt einen Postershop eingerichtet wo Ihr Bilder von mir im Posterformat, zu günstigen, Preisen bestellen könnt!
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Neuer Kamerasensor funktioniert wie das menschliche Auge
8. August 2008
Sensor mit gekrümmter Oberfläche erlaubt Bilder ohne Verzerrungen
Wissenschaftler in den USA haben einen Sensor für Digitalkameras entwickelt, der wie die menschliche Netzhaut gekrümmt ist. Als Träger für die elektronischen Bauteile dient eine halbkugelförmige Membran.
Städte mit bombastischen Wolkenkratzern wie Schanghai oder New York erfordern den Einsatz von Weitwinkelobjektiven. Doch das Bild des Gebäudes sieht damit meist anders aus als beim Betrachten mit den eigenen Augen: Die geraden Mauern des Gebäudes erscheinen auf dem Bild verzerrt, Türme stürzen in Richtung Bildmitte. Ein neuer Sensor für Digitalkameras soll solche Verzerrungen schon während der Aufnahme ausgleichen. Entwickelt wurde er von den Wissenschaftlern Yonggang Huang von der Northwestern University in Evanston im US-Bundesstaat Illinois und John Rogers von der Universität von Illinois in Urbana-Champaign.
Der Unterschied zu den herkömmlichen Kamerasensoren ist die Form: Der von Huang und Rogers entwickelte Sensor ist nicht flach, sondern wie wie Netzhaut im Auge gekrümmt. Optiker und Biologen hätten schon vor langer Zeit die Vorteile von gekrümmten Oberflächen von Bildempfängern erkannt, sagt Huang. “So arbeitet das menschliche Auge: Es fängt ein Bild auf der gekrümmten Fläche auf der Rückseite ein.” Der Vorteil ist, dass wir trotz des vergleichsweise einfachen Aufbaus unseres Auges alle Objekte in unserem recht großen Gesichtsfeld unverzerrt sehen. Ein Kameraobjektiv hingegen braucht ein komplexes System von Linsen, die Verzerrungen auf dem flachen Sensor verhindern sollen.
Einen dem Auge nachempfundenen Chip zu bauen scheiterte jedoch bisher an den technischen Möglichkeiten. Das Problem ist, dass das Silizium, aus dem die Sensoren bestehen, nicht flexibel ist. Biegt man einen Siliziumwafer nur ein wenig, bricht er. An Bemühungen mangelt es nicht: Seit gut 20 Jahren tüfteln Wissenschaftler an einer Lösung. Diese haben Huang und Rogers nun gefunden.
Als Trägerelement dient eine von Rogers entwickelte Kunststoffmembran in der Form einer Halbkugel. Damit hatten die Wissenschaftler die gewünschte gekrümmte Form. Um die elektronischen Elemente aufsetzen zu können, wird die Membran glatt gezogen wie ein Trommelfell. Die Größe der Bauteile haben die Wissenschaftler so verringert, dass sie nicht durch die Krümmung beschädigt werden. Sie vergleichen sie mit Gebäuden: Das seien zwar flache Gebilde auf einer gekrümmten Oberfläche. Verglichen mit der Erdoberfläche sei die Grundfläche eines Gebäudes jedoch so klein, dass die Erdkrümmung nicht auffalle.
Die winzig kleinen Bauteile - ihre Grundfläche beträgt 100 Quadratmikrometer oder ein Zehntel Quadratmillimeter - werden zusätzlich durch kleine Metalldrähte, die die Wissenschaftler Pop-up-Brücken nennen, stabilisiert. Diese Brücken sollen die Belastung verringern, die auftritt, wenn die Membran entspannt wird. Mit Erfolg: Mehr als 99 Prozent der Bauteile überstanden die Rückkehr der Membran in ihre ursprüngliche Form. Das Silizium wurde dabei, so fanden die Wissenschaftler heraus, nur einer Verformung von 0,002 Prozent ausgesetzt. Das ist weit weniger als der kritische Wert von 1 Prozent, bei dem das Silizium bricht.
Erste Aufnahmen mit dem neuen Sensor seien vielversprechend, sagen die Wissenschaftler. Die Bilder seien viel klarer als solche, die sie mit vergleichbaren Kameras mit einem ebenen Sensor und einem einfachen Objektiv aufgenommen haben. In einer solchen herkömmlichen Kamera seien die Bildränder typischerweise etwas unscharf, erklärt Huang. “Die halbkugelförmige Anordnung des elektronische Auges hingegen behebt diese und andere Einschränkungen und liefert bessere Bilder.”
Die Technik müsse noch verbessert werden, schränkt Huang allerdings ein. Er und Rogers glauben jedoch, dass sie skalierbar sei und zu besseren optoelektronischen Geräten beitragen könne. Dazu zählt Rogers nicht nur Kameras, sondern auch eine künstliche Netzhaut, die in ein Auge implantiert werden kann.
Kostenloses Plug-In für die Roh-Ansicht im Explorer
6. August 2008
Der Windows Explorer zeigte bislang nur kleine Vorschaubilder von JPEG- oder TIF-Bildern an. Das Plug-in “RAW Thumbnail Viewer” von ArcSoft ermöglicht jetzt nicht nur die Miniaturansicht vieler RAW-Formate, sondern zeigt auch das kameraunabhängige DNG-Format von Adobe an. Das Plug-In stellt Arcsoft kostenlos auf seiner Internetseite bereit.
Folgende herstellerspezifische Rohdaten soll der Viewer unterstützen:
- Canon
- Hasselblad
- Kodak
- Leica
- Mamiya
- Nikon
- Olympus
- Pentax
- Ricoh
- Samsung
- Sigma
- Sony
15fach-Megazoom 18-270mm Di II VC mit Bildstabilisator von Tamron
4. August 2008
Die VC-Einheit basiert bei Tamron auf einer dreiachsigen Antriebseinheit, die auf drei Stahlkugeln gelagert ist und elektromagnetisch angetrieben wird. Dieses System soll besonders reibungsfrei und mit hoher Geschwindigkeit arbeiten. Durch die dreiachsige Konstruktionsweise sind Mitzieher ohne aktives Umschalten des Systems in den Normalmodus möglich. Die Bildqualität des speziell für Kameras mit Sensoren im APS-C-Format entwickelten Objektivs gewährleisten zwei LD- und drei asphärische Elemente. Im Gegensatz zu anderen Megazooms kommt beim neuen Zoomwunder kein XR-Glas zum Einsatz (XR = extra refractive index). Die optische Leistung wird laut Tamron durch die Ausbalancierung des gesamten optischen Systems erreicht. Die Linsenoberflächen, auch bei zusammengeklebten Flächen, sind vergütet um das Auftreten von Streulicht durch Reflexionen am Bildsensor zu verhindern.
Ein besonderes Augenmerk hat Tamron bei der Entwicklung auf das Design gelegt. So konnten laut Angaben des Herstellers die Toleranzen bei der Fertigung genauso reduziert werden wie das Gewicht einiger Komponenten bei gleichzeitiger Erhöhung der Festigkeit. Leider hat Tamron das Gewicht des neuen Megazooms noch nicht genannt, so dass sich noch schwer abschätzen lässt, was die neuen Fertigungsmethoden für die Praxis bringen werden. Das Äußere des Objektivs wurde moderner gestaltet und soll so bestens zur neuen SLR-Generation passen. Die Objektivkonturen verlaufen glatter, und es gibt weniger Ein- und Ausbuchtungen. Der Fokussier- und der Zoomring wurden verbessert und griffiger gestaltet. Das matt-schwarze Finish soll Tamrons Qualitätsanspruch unterstreichen. Zur weiteren Ausstattung gehören ein Zoom-Lock-Mechanismus und eine tulpenförmige Streulichtblende, die das Eindringen von seitlichem Streulicht verhindern soll.
Ähnlich dem AF 28-300mm F/3,5-6,3 XR Di VC liegt die Naheinstellgrenze des 18-270mm F3,5-6,3 bei 49 Zentimeter und der Abbildungsmaßstab bei 1:3,5. Die weiteren technischen Angaben sind der unten stehenden Tabelle zu entnehmen. Das Tamron 18-270mm F3,5-6,3 Di II VC LD Aspherical [IF] Macro (Modell B003) wird für Canon- und Nikon-Kameras mit eingebautem Motor auf den Markt kommen. Wann das sein wird und wie viel der Neuling kosten wird, steht noch nicht fest. Es ist davon auszugehen, dass zur photokina 2008 weitere Angaben gemacht werden.
Datenblatt
| Hersteller | Tamron |
| Modell | 18-270mm F3,5-6,3 Di II VC LD Aspherical [IF] Macro (Modell B003) |
| Anschluss | Nikon, Canon |
| Aufbau (Linsen/Gruppen) | 18/13 |
| Brennweite nominell (mm) | 18-270 |
| Bildwinkel | 75° 33′ |
| reduzierter Bildkreis | Ja |
| größte Blende (WW/T) | F3,5-6,3 |
| kleinste Blende (WW/T) | F22 |
| Naheinstellgrenze (cm) | 49 |
| Größter Abbildungsmaßstab | 1:3,5 |
| optische Bildstabilisation | Ja |
| Anzahl Blendenlamellen | 7 |
| Fokussierung | AF/MF |
| Antrieb | Eingebauter Motor |
| Filterdurchmesser (mm) | 72 |
| Sonstiges | LD-Glas (LD = Low Dispersion = niedrige Farbzerstreuung), asphärische Elemente |
| Abmessungen (Durchmesser x Länge in mm) | 79,6 x 101 |
| Gewicht (g) | k. A. |
| Zubehör serienmäßig | Sonnenblende |
| Zubehör optional | – |
| Markteinführungstermin | k. A. |
| Preisempfehlung (ca. EUR) | k. A. |
Nikon bietet Speichererweiterung für sein Flaggschiff an
4. August 2008
Seit dem 30. Juli bietet Nikon für einen Preis von 380 Euro die Erweiterung des Pufferspeichers der D3 an. Dadurch erhöht sich die mögliche Maximalanzahl bei Serienaufnahmen. So sollen im NEF-Format (Nikons hauseigenes RAW-Format) statt wie bisher 18 bis zu 43 Aufnahmen (bei Nutzung der gesamten Sensorauflösung) möglich sein. Für die Erweiterung muss die Kamera zu einem Nikon-Reparaturcenter mit dem Vermerk “Erweiterung für den D3-Pufferspeicher” und den persönlichen Angaben geschickt werden – die Versandkosten (in beide Richtungen) trägt der Kunde.
Nikon D700: Kompakte Vollformat-DSLR
20. Juli 2008
Nikon präsentiert die D700, eine DSLR, die etwa so groß wie die D300 ist, aber mit dem Vollformatsensor der Profi-Kamera D3 ausgestattet ist. Nikon bezeichnet dieses Sensorformat von 36 x 24 mm als FX-Format. Wie in der D3 soll mit diesem 12,1-Megapixel-Sensor ein sehr großer ISO-Bereich auch in extremen Lichtsituationen effektiv nutzbar sein. Ebenfalls aus der D3 stammt der Expeed-Bildprozessor mit 14-Bit-A/D-Wandlung und auch das Autofokus-System mit 51 Messfeldern, die Live-View-Funktion mit Kontrasterkennungs-Autofokus und der hochauflösende 3-Zoll-TFT-Monitor (mit 920.000 Pixeln Auflösung) sind bereits von der D3 bekannt.
Was die D700 der D3 voraus hat, ist das Sensor-Reinigungssystem, mit dem durch hochfrequente Vibrationen Staub von der Oberfläche des Bildsensors entfernt wird, und der integrierte i-TTL-Klappblitz mit einer Brennweitenabdeckung von 24 Millimeter. Nikon verspricht für die D3 eine Geschwindigkeit von 5 Bildern pro Sekunde,
mit dem optionalen Multifunktionshandgriff MB-D10, und

dem Akku EN-EL4a (2500 mAh) sollen bis zu 8 Bilder pro Sekunde möglich sein. Als Sucher nutzt die D700 ein Pentaprisma aus massivem Glas mit einer Sucherabdeckung von 95 Prozent.
Laut Nikon soll die D700 ab Ende Juli für rund 2.600 Euro im Handel erhältlich sein. Zeitgleich mit der Vorstellung der D700 präsentiert Nikon auch noch das neue Highend-Blitzgerät SB-900 (mit beweglichem Diffusor und 17 bis 200 Millimeter Zoombereich, Preis etwa 510 Euro, ab Ende Juli erhältlich) und zwei neue Tilt-&Shift-Objektive, die ab August verfügbar sind. Das PC-E Micro NIKKOR 45mm 1:2,8D ED soll etwa 1960 Euro kosten und das PC-E Micro NIKKOR 85mm 1:2,8D rund 1.800 Euro.
